Filminstallationen setzen sich kritisch mit kolo­nia­len Vergan­gen­hei­ten, globa­ler Migra­tion oder der Klima­krise ausein­an­der, doch verliert der Künstler dabei nie die Empathie für alle Lebensformen aus den Augen. Wie blickt die deutsche Kulturlandschaft auf Emotionen und Empathie und welchen Ansprüchen und Transformationen sollten Kulturinstitutionen zukünftig gerecht werden?

Fragen wie diese bespricht Kuratorin Julia Grosse in der zweiteiligen Interviewserie mit Elisabeth Wellershaus und Karina Griffith. Im Gespräch mit der Künstlerin und Kulturschaffenden Karina Griffith erfahren wir, was sie sich für die Museen der Zukunft wünscht und weshalb mehr Raum für Emotionen im deutschen Kulturbetrieb einer „kulturellen Revolution“ gleichkommen würde.